Blasenentzündung. Es tut nur weh!

Harnsteine gibt es in unterschiedlichen Formen und Zudammensetzungen. Diese Prachtstücke haben wir bei einem Cockerspaniel entfernt.

Kennen Sie das Gefühl, wenn die Blase drückt und weit und breit kein stilles Örtchen in der Nähe ist? Steht man endlich vor einem WC und braucht ein Damenklo, muss man sich womöglich noch auf eine längere Wartezeit einstellen. Einige Schweißperlen sind dann meist das geringste Problem.

Bei unseren Katzen äußern sich Blasenprobleme in der Regel so, dass sie erfolglos versuchen, Harn abzusetzen. Es gibt auch Katzen, die kühle Stellen (Duschtassen, etc.) aufsuchen oder die einige Blutstropfen mit dem sehr spärlichen Harn ausscheiden. Hin und wieder sind sie sehr unleidlich, wenn man sie hochheben möchte.

Gründe für Blasenentzündungen gibt es viele, das fängt beim Stress an (es gibt fast nichts, das Katzen nicht stresst) und hört bei bakteriellen Infektionen auf. Die Blase ist in diesen Fällen unterschiedlich gefüllt.

Blasenentzündungen können als Ursache auch Blasensteine haben, wobei die großen Steine eher die „bessere“ Variante sind. Die machen „nur“ Entzündungen, pinkeln ist möglich, wenn auch nicht gut. So richtig lebensbedrohend wird es, wenn Harngrieß oder kleine Blasensteine im Spiel sind, die die Harnröhre komplett verstopfen. Die Blase ist in diesem Fall prall gefüllt (tennisballgroß) und hochgradig schmerzhaft.

Am Röntgenbild sieht man die Harnsteine in der Blase und am Harnröhreneingang. Die Anflußstörung kann man an der sehr großen Blase erkennen.

Die Blase im Ultraschall

Die unterschiedlichen Blasenkrankheiten sind einfach zu diagnostizieren. Am Ultraschallbild sieht man sofort, wo das Problem liegt. Bei der „geblockten“ Katze ist eine sofortige OP notwendig, die Chancen sind bei einer frühzeitigen Intervention meistens gut. Ist es bereits zu einer Überdehnung der Blasenwand gekommen, ist die Prognose schon viel schlechter.

Sehr stark verdickte Blasenwand.

Bakterielle Blasenentzündungen heilen meistens gut ab, auch bei den stressbedingten Cystitiden kann man sehr oft helfen.