Allergien beim Hund

Die Labradorhündin Shadow juckt es ständig irgendwo am Körper. Sie ist ganz unruhig, kratzt sich häufig, verliert viel Fell, hat Hautausschläge, gerötete Ohren und schüttelt den Kopf. In regelmäßigen Abständen kommen noch Blähungen und Durchfall dazu. Die ansonsten sehr charmante Hündin kann dann sogar recht unleidlich werden.

Vielen Hundebesitzern sind diese Symptome bekannt und sie wurden bereits mit der Diagnose Allergie konfrontiert. Allergien können in allen Altersklassen und bei zahlreichen Rassen auftreten. Eine sogenannte Rassendisposition gibt es beispielsweise beim Labrador, beim Golden Retriever, der Französichen Bulldogge und dem Deutschen Schäferhund.

Doch worauf sind Hunde allergisch? Hunde können auf Futtermittel, Flöhe, Flohkot, Flohspeichel, Hausstaubmilben, verschiedene Pflanzen und Gräser sowie Pilzsporen allergisch reagieren.

Es ist oft ein langer Weg um herauszufinden, worauf ein Hund allergisch reagiert. Die diagnostischen Maßnahmen wie Blutuntersuchungen und Hautuntersuchungen sind mit zum Teil erheblichen Kosten verbunden. Wochenlange strenge Diäten können dazu beitragen, dem Tierarzt und Tierbesitzer Hinweise auf die möglichen Ursachen zu geben.

Die Therapie ist unterschiedlich. Wie in der Humanmedizin gibt es die Möglichkeit der Hyposensibilisierung, d. h. es wird ein individuelles Serum nach speziellen Blutuntersuchungen hergestellt und dem Hund regelmäßig injiziert. Leider bekommt man häufig trotz dieser Behandlung die Allergien nicht komplett in den Griff und es sind zusätzliche Maßnahmen mit unterschiedlichen Medikamenten, Shampoos und Salben notwendig. Wichtig ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Tierarzt, Tierbesitzer und deren Umfeld.