HA063 Dilution –
Rotlauf der Schweine

Ein gesundes, neugieriges Schwein. Foto: KTraintinger

Der Rotlauf der Schweine ist eine Infektionskrankheit, die immer wieder zu Problemen führt und von Erysipelothrix rhusiopathiae hervorgerufen wird. Es gibt von diesem grampositiven, stäbchenförmigen Bakterium verschiedene Typen unterschiedlicher Aggressivität. Gegen Rotlauf kann vorbeugend geimpft werden. Die Rotlaufbakterien sind weit verbreitet, so sind sie bei Wild, Fischen, Vögeln, Rindern, Nagern und gesunden Schweinen (30-50% Schweine beherbergen den Erreger auf den Mandeln) zu finden. Das heißt, hat man sie einmal im Stall, wird man sie sehr schwer wieder los. Der Rotlauf ist auch eine sogenannte Faktorenkrankheit und tritt gerne im Gefolge von Resistenzminderungen wie Stress, Fütterungs- und Haltungsfehlern, aber auch Wetterunschwüngen auf.

Infektion:
Es gibt verschiedene Infektionsmöglichkeiten: Oral über das Futter oder Wasser, durch die Haut über Verletzungen oder Stechfliegen, oder aber auch über die Schleimhäute (Bindehäute). Nach dem Eindringen in die Blutbahn gibt es je nach Abwehrlage verschiedene Krankheitsformen, die von der Blutvergiftung mit schnellem Tod bis zum chronischen Rotlauf reichen.

Therapie:
In Problembetrieben sollte über eine vorbeugende Impfung nachgedacht werden, in der Therapie helfen auch Antibiotika sehr gut.

Homöopathie:
Einige Formen (z. B. Backsteinblattern) können auch sehr gut homöopathisch geheilt werden, aus diesem Grund haben wir eine bei uns in der Praxis bewährte Arzneikombination zusammengestellt. Dabei sollte die Arznei 2-3 mal täglich verabreicht werden. Meist geht es den Tieren schon nach sehr kurzer Zeit besser und die Hautveränderungen heilen in der Regel schnell und problemlos ab.

HA063 ROTLAUF 50ML DIL
HA063 ROTLAUF 100ML DIL
Wartezeit gibt es keine.

Info: Rotlauf bei Schweinen homöopathisch behandelt >