IDEXX SNAP® 3Dx™

Nicht alle Reiseandenken sind harmlos!

Von nun an ist es einfach, Hunde jährlich auf diese Reisekrankheiten (Herzwurm und Erlichiose) sowie gleichzeitig auf die auch bei uns häufig auftretende Borreliose zu testen.

Krankheitsbilder

Herzwurmerkrankung (Dirofilariose):
Hervorgerufen wird die Krankheit durch einen Parasiten der Familie der Fadenwürmer, der besonders in den Mittelmeerländern anzutreffen ist.  Die Dirofilariose wird durch Stechmücken übertragen, die als obligate Zwischenwirte fungieren. Der Fadenwurm und braucht für seine Wanderung durch die verschiedenen Gewebe von der Einstichstelle bis zu den Lungenarterien etwa ein halbes Jahr. Die erwachsenen Würmer (15-35 cm lang) können am Zielort angelangt massive Schäden hervorrufen. Bei Reisen in gefährdete Gebiete sollte unbedingt eine vorbeugende Prophylaxe durchgeführt werden! (Info der LMU München>)

Ehrilchiose (Zeckenfieber):
Die Ehrlichien nehmen eine Zwischenstellung zwischen Parasiten und Bakterien ein. Die Erreger der caninen Ehrlichiose werden durch Zecken übertragen. Ehrilichia canis, Ehrlichia ewingii, E. chaffeensis, Neorickettsia risticci, Anaplasma platys, Anaplasma phagozytophilum sind die klingenden Namen der Krankheitserreger, die zum Teil in useren Breiten heimisch sind. Die Ehrlichiose ist eine Multisystemerkrankung. Die Tiere zeigen hohes Fieber, das bis zu 5 Tage anhalten kann. Dazu kommt Erbrechen, Augenausfluß, Durchfall, Zahnfleischbluten, Anämie, etc. Die Therapie ist speziell bei jungen Tieren nicht ganz unproblematisch.

Borreliose:
Die Borreliose wird durch den Holzbock übertragen und äußert sich meist in Gelenksentzündungen, die wechselnde Lahmheiten verursachen. Die Impfung wird kontroversiell diskutiert dürfte aber bei besonders für Zecken “attraktiven” Hunden, bei Jagdgebrauchshunden und bei Reisen in zeckenreiche Gebiete empfehlenswert sein.

Zusätzliche Info: Mit der Sonne kommen die Zecken >