Kastration von Ferkeln am Biohof “Bischofbauer” in Bürmoos

Ferkel werden auch auf den Biohöfen zur Fleischproduktion gehalten, das ist nun einmal so.  Neben kontrolliertem Futter gibt es dort weitreichende Tierschutzauflagen, die eingehalten werden müssen und die auch regelmäßig streng kontrolliert werden.  Die männlichen Ferkel müssen das Kastrieren über sich ergehen lassen, nur so lässt sich der unangenehme Ebergeruch vermeiden.

Selbstverständlich geschieht das Kastrieren unter Vollnarkose und die Tiere werden zuvor ausreichend mit Schmerzmittel versorgt.  Auch das ist ein Argument dafür, dass man Biofleisch kauft, denn in den konventionellen Betrieben ist das meistens anders.  Dort werden die Tiere ganz jung ohne Betäubung kastriert.

Bei jedem Kauf von Schweinefleisch sollte nachgefragt werden, wie die Tiere gehalten wurden, woher sie kommen, wo sie geschlachtet wurden und ob es bei der Kastration eine Narkose und Schmerzmittel gab. Beim Kauf von Fleisch, kann sich der Konsument für den Tierschutz und artgerechte Tierhaltung oder das billigste Angebot entscheiden. Verantwortungsvoller Tierschutz muss beim Einkaufen anfangen, dann wird auch etwas für unsere Tiere erreicht werden!

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